Eintracht erobert wichtigen Punkt im Abstiegskampf

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2:2 beim Aufstiegsanwärter

Verlieren verboten war die Devise für beide Mannschaften vor der Partie in der Arena in Düsseldorf, wo die Gastgeber das Fünkchen Hoffnung auf den Wiederaufstieg am Glimmen halten wollen und die Eintracht zum Punkten verdammt war. Ein Spalier von Fans begleitete die Mannschaft vom Stadion in Richtung Autobahn zum Gastspiel bei der Fortuna, die Eintrachtfahnen und Wimpel waren ehe in der Stadt gehisst, um gemeinsam den Worten Taten folgen zu lassen, die nötigen Punkte zum Klassenerhalt zu holen.

Der Gästeblock wäre wohl ausserhalb in Corona-Zeiten ausverkauft gewesen, so schien die Mannschaft auf sich allein gestellt, musste auf den lautstarken 12. Mann verzichten. Nach drei sieglosen Spielen ohne eigenen Torerfolg und fünf Gegentoren setzte Trainer Daniel Meyer vor allem auf seine schnellsten Stürmer (Abdullahi, Bär und und Kaufmann) und begann bereits im Mittelfeld die Düsseldorfer Angriffe zu unterbinden. Die Führung vor der Pause für die Fortuna erzielt (Kownacki nach einem Foul von Kessel per Elfmeter) liess die Pausenansprache von Trainer Meyer einfach erscheinen: so weitermachen! Glück gehabt Sekunden nach der Pause: Torhüter Fejzic kann den ersten Angriff und den ersten Schuss von Appelkamp entschärfen. Mit dem 1:1 durch Bär (51.Minute), der eine Hereingabe von Daniel Wiebe direkt verwerten konnte, schien die Fortuna gebrochen. Immer wieder fing die Eintrachtabwehr die Angriffe der Rheinländer ab und konnte selbst gefährlich kontern.

Eine Klasse-Kombination brachte Düsseldorf in Führung (60. Minute Appelkamp), trotzdem spürte jeder der insgesamt 400 zugelassenen Personen im Stadion (Spieler, Schiri,, Ordner, Offizielle sowie Presse und TV) dass es das noch nicht gewesen ist, denn es ging hin und her. In der 68. Minute nahm sich Fabio Kaufmann ein Herz, umspielte Mann und Maus und traf zum 2:2 Ausgleich. Ausser einem Pfostenschuss ist die Eintrachtabwehr nicht mehr in Verlegenheit zu bringen, ist in den Schlussminuten dem Siegtreffer näher als die Gastgeber. Gänsehautatmosphäre kurz vor Schluss, als die Eintracht auch auswärts beim Stande von 2:2 offensiv am Drücker ist und von den offiziell Mitgereisten ein lautstarkes „Eintracht-Eintracht“; auch im Fersehen zu vernehmen ist.

Text: Matthias Schumacher

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