Eintracht ist zum Siegen verdammt

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Noch 9 Punkte können gewonnen werden

Nach dem Pokalwochenende ist die Eintracht in den verbleibenden Spielen zum Siegen verdammt, ohne es selbst in der Hand zu haben, am Saisonende einen besseren als den jetzt belegten Relegationsrang erobern zu können. Der Vorteil liegt klar bei den vor den Löwen platzierten Mannschaften aus Sandhausen und Regensburg, die zudem noch auf ein besseres Torverhältnis setzen können. Und weil die Gegner der Eintracht ausser den bereits so gut wie abgestiegenen Würzburgern sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Bundesliga machen, fürchtet sich die Region nach den zuletzt gezeigten Leistungen vor dem direkten Abstieg auf Tabellenrang 17.

Samstag, 08.05. 13 Uhr
Fortuna Düsseldorf–Eintracht

Um das Fünkchen Hoffnung auf den Wiederaufstieg in die Bundesliga nicht im Keime zu ersticken, muss die Fortuna gegen die Löwen gewinnen – ohne wenn und aber. Nach vier ungeschlagenen Spielen verloren die Rheinländer zuletzt in Paderborn, dürfen gegen die Eintracht nicht erneut schwächeln. 24 Tore schossen die Düsseldorfer allein in der heimischen Arena, fast so viele wie der Eintracht in allen Spielen gelungen sind. Routinier Rouwen Hennings (9 Treffer), Kenan Karaman (7) sowie Peterson Eintracund Kownacki mit jeweils 5 Toren stellen die geballte Offensive der Fortuna. Schon beim ersten Bundesligaabstieg besiegelte Fortuna Düsseldorf das Schicksal der Eintracht, siegte überraschenderweise mit 2:1 im Eintracht Stadion. Ob die Rheinländer auch in diesem Jahr das Zünglein an der Waage für Eintracht Braunschweig spielen, können Kroos, Kobylanski und Co. mit einem Erfolg am Rhein verhindern. Zwar konnte die Eintracht in dieser Saison noch bei keinem Team aus dem Aufstiegsquintett gewinnen, doch auch anderen Teams gelangen zuletzt überraschende Ergebnisse.

Sonntag, 16.05. 15.30 Uhr
Eintracht – Würzburg

Erzielte zwei Treffer in Osnabrück: Suleiman Abdullahi. Foto: Matthias Schumacher

Beim letzten Heimspiel treffen die Löwen auf den Mitaufsteiger Würzburger Kickers. Sollten die Lichter nicht frühzeitig ausgehen, ist ein Heimsieg Pflicht. Um nicht wie schon einmal geschehen aufgrund des schlechteren Torverhältnisses die Liga verlassen zu müssen, könnte jeder erzielter Treffer gegen die Kickers doppelt zählen. Ohne die Abwehr zu vernachlässigen, kann es in dieser Partie nur eine Marschrichtung gehen: nach vorne und Tore schiessen. Am 08. Mai gegen Osnabrück und am 16. Mai in Braunschweig – die Kickers haben es zum Teil mit in der Hand, wer sie in die 3. liga begleiten wird.

Sonntag, 23.05. 15.30 Uhr
Hamburger SV – Eintracht

Schon einmal verspielte der HSV am letzten Spieltag den Aufstieg, auch in dieser Saison könnte die Entscheidung erst in diesem letzten Spiel der Saison fallen. 90 Minuten die über Aufstieg und Abstieg entscheiden – mehr Spannung ist kaum möglich. Im Hinspiel verspielten die Löwen eine komfortable 2:0-Führung gegen den haushohen Favoriten aus der Hansestadt, am Ende musste sich der Aufsteiger mit 2:4 durch eklatante Abwehrfehler geschlagen geben. Mit einem mutigen Auftritt ist die Eintracht auch im Volkspark nicht chancenlos, denn der Druck lastet genauso auf den Hausherren, den Platz als Sieger verlassen zu müssen.

Den Relegationsrang auf jeden Fall sichern und bei den entsprechenden Ergebnissen vielleicht doch noch das Unmögliche wahr werden zu lassen – die Eintrachtspieler können in den nächsten 3 Spielen blau-gelbe Geschichte schreiben.

Text: Matthias Schumacher

 

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