Im August und September:„Sommerecho am Gleisdreieck“

- Veranstaltungsplattform als Alternative zur verschobenen Kulturnacht

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Als Corona-konforme Alternative zur auf nächstes Jahr verschobenen Kulturnacht hat der Fachbereich für Kultur und Wissenschaft als Hauptprojekt eine Veranstaltungsplattform unter dem Titel “Sommerecho am Gleisdreieck” konzipiert. Sie soll im August und September am Kennelweg stattfinden. Ziel ist es, für die Kulturszene Open Air-Auftrittsmöglichkeiten auch unter den dann geltenden Pandemiebedingungen zu ermöglichen. Die Stadt Braunschweig stellt die notwendige Infrastruktur.

“Mit dieser Veranstaltungsplattform wollen wir die Kulturszene in diesen außerordentlich schwierigen Zeiten unterstützen und die Kulturlandschaft in unserer Stadt bereichern”, betont Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse.

Der Platz am Kennelweg bietet sich insbesondere wegen fehlender Lärmschutzproblematiken als Veranstaltungsort an. Um einen Ersatz für die verschobene Kulturnacht, zu schaffen, hatte der Fachbereich Kultur und Wissenschaft – wie im April berichtet – einen Antrag beim Förderprogramm “Kultursommer 2021” der Kulturstiftung des Bundes gestellt. Diesem Antrag wurde aufgrund der nur im begrenzten Maße zur Verfügung stehenden Fördermittel nicht entsprochen. Die eingereichten Anträge für das Förderprogramm überschritten in ihrer Gesamtheit die zur Verfügung stehende Summe.

“Dennoch wird die Kulturverwaltung die Veranstaltungsplattform als Hauptprojekt mit eigenen Finanzmitteln umsetzen”, betont Anja Hesse. “Der Bedarf der Kulturszene im zweiten Jahr der Pandemie, Auftrittsmöglichkeiten zu bekommen, ist so groß, dass es die Kulturverwaltung als ihre Verpflichtung ansieht, die hierfür erforderliche Unterstützung zu leisten. Zugleich bin sicher, dass das ‚Sommerecho am Gleisdreieck‘ im kulturellen Leben unserer Stadt, das sich endlich allmählich wieder entfalten kann, ein ganz besonderes Ereignis sein wird.”

Die weiterhin zunächst geplanten und ergänzenden Projekte zum Beispiel aus den Bereichen der Bildenden Kunst, die neben der Veranstaltungsplattform ebenso Gegenstand des Antrages waren, müssen aufgrund der entfallenen Förderung zunächst zurückgestellt werden.

 

Text: Stadt Braunschweig

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