Das Physikzentrum ist in die Jahre gekommen und erhält in den nächsten Jahren einen Neubau. Im Keller des Physikzentrums, der heute unter anderem stillgelegte Großforschungsgeräte beherbergt, geht es in der TU-Night um das Thema Müll. Foto: christo.cc/TU Braunschweig

In diesem Jahr findet wieder die TU-Night der Technischen Universität Braunschweig statt. Aufgrund der Corona-Pandemie in einem digitalen Format. Statt auf dem Campus können Besucherinnen und Besucher die TU-Night vom 7. Juni bis zum 3. Juli unter anderem an verschiedenen „Lost Places“, besuchen. Mit „Future Talks“ von Wissenschaftler*innen zu ihren aktuellen Forschungen wird die Brücke von der Geschichte der verlassenen Orte in die Zukunft geschlagen. Das vielfältige Programm präsentiert in Videos und interaktiven Erlebnisräumen Forschungsthemen, die musikalisch und kulturell begleitet werden und eine spannende Entdeckungstour bieten.

Der Charakter der TU-Night als Wissenschaftsevent mit begleitet von Musik und Kunst bleibt auch beim digitalen Format erhalten. Daraus ergibt sich ein mehrwöchiges, digitales informatives und unterhaltsames Festival.

„Lost Places“
Der Luftschutzkeller im Okerhochhaus, die Tiefgarage unter dem Universitätsplatz und der Keller unter dem Physikzentrum: Für das Fokusthema „Lost Places“ der TU-Night werden diese drei Orte, die ihre ursprüngliche Funktion verloren haben, mit einem 360°-Video virtuell begehbar gemacht und mit Forschungsthemen, Musik und Kunst neu bespielt. Weitere Videos zeigen Wissenschaftler*innen mit ihrer Forschung zu nicht mehr genutzten Orten in der Stadt, wie Galeria Kaufhof, oder zu partizipativen Konzepten mitten in der Stadt, wie dem Reallabor auf dem Hagenmarkt.

Unbekannte Orte
Das digitale Format bietet auch die Möglichkeit, unbekannte Orte der TU Braunschweig kennenzulernen, die sonst im Rahmen der TU-Night nicht zugänglich sind. Am Forschungsflughafen, im Dome, der Projektionskuppel am Campus Nord, und der Eisenbahnlehranlage am Hauptbahnhof können Besucher*innen einen Schulterblick auf die dortige Forschung werfen. Aber auch der Botanische Garten, der viele Monate geschlossen war, öffnet sich in einer Nacht für die Besucher*innen mit neuen Einblicken.

Im Keller des Physikzentrum spielt die Band You Silence I Bird.
Foto: christo.cc/TU Braunschweig

„Wissenschaftsfinale“
Am 3. Juli gibt es ein Wissenschaftsfinale im neu sanierten Audimax mit Interviews zu den Themen Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung und den Folgen der Corona-Pandemie an Universitäten. Wie bei einem realen Festival können dann die Zuschauer*innen mittels der Video von Bühne zu Bühne, von Ort zu Ort, von Vortrag zu Vortrag gehen.

Weitere Informationen und Programm der TU Night unter www.tunight.de

 

Text: Technische Universität Braunschweig

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