v.l.: Christoph Bratmann (Landtagsabgeordneter), Birte Wilkens-Bathelt (stellvertretende Kita-Leiterin), Marc Wegner (Johanniter-Dienststellenleiter Ortsverband Braunschweig), Silke Prieske (Kita-Leiterin) Foto: Wahlkreisbüro Bratman

Der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Bratmann war auf Einladung des Regionalverbands Harz-Heide der Johanniter zu Gast in der Kita Mitgaustraße in der Braunschweiger Nordstadt, wo er unter anderem von Marc Wegner, Johanniter-Dienststellenleiter des Ortsverbands Braunschweig, und Kita-Leiterin Silke Prieske begrüßt wurde. Hintergrund des Besuchs war ein Gespräch zum Niedersächsischen Gesetz über Kindertagesstätten und Kindertagespflege (NKiTaG) des Landtags. Ebenfalls nutzte Bratmann diese Gelegenheit, um das neue Krippen- und Kindergartengebäude zu besichtigen.

Nach einiger Kritik an dem Gesetzentwurf bezüglich der personellen Ausstattung von Kindertagesstätten haben sich die Landtagsfraktionen von CDU und SPD gemeinsam mit der Landesregierung nun darauf geeinigt, das Gesetz dahingehend zu ändern. Bildungs-Politiker Bratmann erklärt: „Die bisherige Kritik an dem Gesetzentwurf war gerechtfertigt, die Personalsituation in den Kitas musste noch mehr in den Blick genommen werden. Ein Gesetzentwurf ohne Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels wäre für mich nicht zustimmungsfähig gewesen.“

Nun konnte in dieser Hinsicht die stufenweise Einführung einer dritten Fachkraft für Kita-Gruppen erreicht werden, was laut Bratmann ein großer Erfolg ist. In Stufe eins ist geplant, dass mindestens 2000 zusätzliche Auszubildende ab dem 01.08.2023 mit 15 Stunden pro Woche eingestellt werden können. Die zweite Stufe sieht vor, dass zum 01.08.2027 Drittkräfte mit 20 Wochenstunden in Ganztagesgruppen mit mindestens 19 Plätzen finanziert werden sollen. Die drei weiteren Stufen befinden sich derzeit noch im Planungsprozess.

Die Einführung der dritten Fachkraft wurde von den Erzieherinnen der Kita Mitgaustraße sowie von den Vertreterinnen und Vertretern der Johanniter sehr begrüßt, schließlich bedeute mehr Personal sowohl eine Entlastung als auch eine Steigerung der Betreuungsqualität. Nach 27 Jahren sei nun eine Änderung des Kita-Gesetzes notwendig geworden, da sich die Bedürfnisse der Kinder und Eltern und damit auch die Ansprüche an die Kindertagesstätten erheblich geändert hätten, was durch die Gesetzeslage abgebildet werden müsse. In einem waren sich alle einig: Die frühkindliche Bildung ist von enormer Wichtigkeit, weshalb es weiterhin gilt, die Rahmenbedingungen zu verbessern.

 

Text: Wahlkreisbüro Christoph Bratman

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein