Warnstreiks in Braunschweiger Betrieben

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Foto: David Rösler, IG Metall Braunschweig

Im Rahmen der Tarifrunde des Kfz-Handwerkes haben die Braunschweiger Kolleg*innen auf das Nichtangebot der Arbeitgeber reagiert. So legten am Mittwoch, den 9. Juni 2021 rund 35 BeschĂ€ftigte der MAN Truck & Bus Niederlassung die Arbeit fĂŒr eine Stunde nieder. UnterstĂŒtzt wurden sie dabei von den Kolleg*innen der SCANIA Niederlassung aus dem Gewerbegebiet am Waller See.

Am Donnerstag, den 10. Juni 2021 folgte der nĂ€chste einstĂŒndige Warnstreik, um ein sehr deutliches Signal an die Arbeitgeber zu senden. 100 BeschĂ€ftigten aus dem Mercedes Autohaus Rosier und der IVECO Niederlassung in Braunschweig beteiligten sich an der Warnstreikaktion auf dem Hof von Rosier.

DiesbezĂŒglich stellt Rosier-Betriebsratsvorsitzende Michael Steffens fest: „Wir Metaller fordern 4 Prozent mehr Geld fĂŒr die nĂ€chsten 12 Monate und individuelle Wahlmöglichkeiten zwischen Geld und Freizeit fĂŒr die BeschĂ€ftigten. Das ist nur gerecht. Schließlich haben die BeschĂ€ftigten die letzten Monate ununterbrochen ihre Leistung unter erschwerten Bedingungen erbracht. Zu Recht erwarten sie ein faires Angebot!

Michael Cordes, IG Metall Verhandlungskommissionsmitglied ergĂ€nzt: „Die Verhandlungen in der Tarifrunde des Kfz-Handwerks in Niedersachsen sind bislang ergebnislos geblieben. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind empört darĂŒber, dass die Arbeitgeber am Verhandlungstisch kein Angebot prĂ€sentiert haben. Deshalb machen die BeschĂ€ftigten des Kfz-Handwerks in Braunschweig ihrem Ärger jetzt ordentlich Luft.“

 

Text: IG Metall Braunschweig

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