Weiterentwicklung der Innenstadt bereits sichtbar

OberbĂŒrgermeister Dr. Thorsten Kornblum hat beim siebten Dialogforum zur Zukunft der Braunschweiger Innenstadt die Fortschritte seit Beginn des 2020 initiierten Innenstadtdialogs betont. Neben den beteiligten Dezernaten der Stadtverwaltung prĂ€sentierten auch der Arbeitsausschuss Innenstadt und die Braunschweigische Landessparkasse Projekte, mit denen sie zur Belebung der Innenstadt beitragen.

v.l.n.r.: OberbĂŒrgermeister Dr. Thorsten Kornblum, Julian Lange (CIMA Beratung + Management GmbH), Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer, Martin Albinus (Fachbereichsleiter Kinder, Jugend und Familie), Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa, Astrid Striese (Arbeitsausschuss Innenstadt), Umwelt- und Hochbaudezernent Holger Herlitschke und Marion Thomsen (Braunschweigische Landessparkasse) prĂ€sentierten den GĂ€sten beim siebten Dialogforum Projekte und Maßnahmen zur StĂ€rkung der Innenstadt. | Foto: Braunschweig Zukunft GmbH/Peter Sierigk

„Wir haben mit den Dialogforen schon eine Menge erreicht. Wir reden nicht nur, wir handeln auch, und das sieht man, wenn man durch die Innenstadt lĂ€uft“, so Kornblum. „Man sieht es im Kleinen, etwa an den vielen neuen Sitzgelegenheiten und dem mobilen GrĂŒn, und man wird es im Großen im nĂ€chsten Jahr am Hagenmarkt, und dann an den Okerterrassen und den Pocket Parks sehen, zu denen bereits fortgeschrittene Planungen vorliegen.“

Als herausragend bezeichnete Kornblum das Veranstaltungsangebot in Braunschweig. „Das ist bei Weitem nicht in allen StĂ€dten so wie in Braunschweig. Ein großes, attraktives Veranstaltungsangebot sorgt dafĂŒr, dass die Leute kommen und gut ĂŒber unsere Stadt reden. Das ist besser als jede Werbemaßnahme.“

Dass zur StĂ€rkung der Innenstadt auch neue Impulse aus der Privatwirtschaft einen wichtigen Beitrag leisten, verdeutlichten Astrid Striese vom Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V. (AAI) und Marion Thomsen von der Braunschweigischen Landessparkasse (BLSK). Striese ist Vorstandsmitglied im AAI, der das Projekt „Braunschweig Pops Up“ initiiert hat. HierfĂŒr mietete der AAI mit UnterstĂŒtzung der Öffentlichen Versicherung Braunschweig einen Leerstand an und gab darin jungen GrĂŒnderinnen und GrĂŒndern fĂŒr einen Zeitraum von jeweils drei Monaten die Möglichkeit, ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen zu prĂ€sentieren. Zudem fanden in dem Pop Up Store auch Workshops und Veranstaltungen statt, die viele GĂ€ste anlockten und somit fĂŒr eine zusĂ€tzliche Belebung der Innenstadt sorgten.

Lebhaft geht es auch beim Oker-Insel-Festival zu. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr will die BLSK am 9. September erneut einen Tag lang das Areal rund um den Alten Bahnhof zu einem Anlaufpunkt fĂŒr alle Altersgruppen machen, vom Familienprogramm am Tag bis zur Partystimmung am Abend.

DarĂŒber hinaus stellten Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer, Umwelt- und Hochbaudezernent Holger Herlitschke, Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa und Martin Albinus, Fachbereichsleiter Kinder, Jugend und Familie, weitere Projekte vor, mit denen die Verwaltung die Innenstadt in den kommenden Monaten und Jahren stĂ€rken will. Dazu gehören stĂ€dtebauliche Maßnahmen wie die Okerterrassen am Alten Bahnhof, die Neugestaltung des Hagenmarkts und der Pocket Park auf dem jetzigen Parkplatz an der Kannengießerstraße, aber auch die Einrichtung eines Jugendparlaments und JugendbĂŒros, um jungen Menschen sowohl einen zentralen Anlaufpunkt als auch die Möglichkeit zur Mitgestaltung der Stadt zu geben.

Die Braunschweig Stadtmarketing GmbH schafft mit ihrem Gamification-Projekt wiederum ein Angebot, mit dem sich die Stadt auf spielerische Weise entdecken lÀsst und das den analogen Innenstadtbesuch mit einem digitalen Erlebnis verbindet.

Alle vorgestellten stĂ€dtischen Projekte, von denen einige mithilfe des niedersĂ€chsischen Förderprogramms „Resiliente InnenstĂ€dte“ umgesetzt werden sollen, sind unter www.braunschweig.de/innenstadtentwicklung zu finden.

Die Video-Aufzeichnung des siebten Dialogforums steht auf dem YouTube-Kanal „Braunschweig Zukunft GmbH“ zur VerfĂŒgung.